Friedrichshafen

Die Stadt Friedrichshafen ist eng verbunden mit der Geschichte der Zeppelins, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Zeit des Linienflugverkehrs einleitete.  Der Luftschiffbau trug neben der malerischen Lage am Bodensee zum Bekanntheitsgrad bei. Nach und nach siedelten sich hier weitere große Unternehmen an,  wie die Dornier Flugzeugwerke oder die ZF Maschinenfabrik.  Persönlichkeiten wie Graf Zeppelin, Claude Dornier, der Gründer des gleichnamigen Flugzeugwerkes,  Karl Maybach (ein genialer Maschinenbauer, Entwicker der ersten „Maybach“ Limousine 1921-1941).


Oder König Friedrich I. Namensgeber für die Stadt, der  die Stadt Buchhorn und das Kloster Hofen zusammenführte und diese Stadt auf den Namen Friedrichshafen taufte.  Ein weiterer König prägte Friedrichshafen, der technikvernarrte König Wilhelm I. von Württemberg. Dieser ließ das erste funktionierende Dampfschiff am Bodensee bauen ließ,  und hat in der Folge somit den Linienverkehr auf dem Bodensee  zwischen Friedrichshafen und Rorschach ins Leben gerufen. Er kaufte  auch das Koster Hofen vom Staat ab, baute es im klassizistischem Stil zum Schloss  um,  und gab  ihm den Namen Schloss Friedrichshafen.


Die Klosterkirche des Klosters Hofen


Das bedeutendste Bauwerk der Stadt ist die ehemalige Klosterkirche des Klosters Hofen. Die beiden Zwiebeltürme der Kirche sind 55 Meter hoch und helfen jedem Touristen bei der Orientierung. Lebhaft  und zum Spazieren gehen lädt nicht nur die malerische Altstadt,  sondern auch die Uferpromenade mit vielen Cafes und Restaurants ein.  Ein wenig abseits, die Haldenbergkapelle in Ailingen, die Erwanderung des Bodenseepfades, oder die Ersteigerung der kleinen Benedektinerhöhe, auf der die Kapelle von St. Benedikt thront.


Das Zeppelinmuseum


Im Zeppelinmuseum versucht man Technik und Kunst zusammenzubringen. So findet man neben Geschehen und Geschichte rund um den Zeppelin,  eine Kunstsammlung,  die nichts mit den Zeppelinen zu tun hat. Hauptattraktion ist ein 33 Meter langes, begehbares Teilstück der HIndenburg von 1936 als Nachbau mit Passagierkabinen, Aufenthaltsraum und Schreibsalon.


Die Hafenmole in Friedrichshafen


Liebhaber moderner Architektur sollten sich bei dieser Gelegenheit das Rathaus von bekannten Zeitgenössischen Architekten gebaut,  sowie der im Jahr 2000 eingeweihte Aussichtsturm an der Hafenmole anschauen. Über Stahltreppen erreicht man in diesem transparenten Konstrukt zwei Plattformen, die einen wunderschönen Blick auf Hafen, Schlosskirche, Stadt, die Obstgärten, das HInterland und die Alpen freigibt.  Zu den neuzeitlichen Kunstwerken gehört in diesem Zusammenhang auch der Buchhorner Brunnen, der 2001 eingeweiht wurde,  und sich im Herzen der Altstadt  auf dem Adenauerplatz befindet.


Zeitgenössische Kunst


Ebenfalls zur zeitgenössischen Kunst zählt das am Ufer des Bodensees liegende „Klangschiff  Im Augenblick", welches vom Europakünstler Helmut Lutz konstruiert wurde. Einen ungewöhnlichen Namen trägt das Medienhaus k42 und ist zweifellos eines der spektaklulärsten modernen Gebäude am Bodensee. Das ehemalige Salzstadelgebäude, das bis 2002 leer stand,  wurde  in ein kombiniertes Geschäfts- und Medienhaus umgebaut, und beinhaltet neben interessanten Geschäften, auch die Stadtbücherei von Friedrichshafen.


Mit dem Rad durch Friedrichshafen


Mit dem Rad unterwegs und ab Friedrichshafen den Bodensee erobern, ein Tipp für alle Biker. Neben den nahen malerischen Landschaften rund um Friedrichshafen lässt sich, dank Bodensee Katamaran- Schiff - und Bahnverbindung  der gesamte Bodensee,  inklusive Abstecher nach Österreich und in die Schweiz erkunden.


Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen in Friedrichshafen


Seehotel Friedrichshafen ****,  Hotel-Restaurant Maier ****, Hotel Föhr ****, Hotel Gerbe ****, Hotel Buchhorner HOf ****  Hotel Gasthof Rebstock ***, Hotel Waldhorn ***, Hotel Krone Ettenkirch **, Stadthotel Kleiner Berg **



Fotos aus dem Dornier-Museum

Fotos von den DO-Days

Fotos aus Friedrichshafen